WOF und EFA-S zeigen serienreifes E-Reisemobil

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Von Gerhard Prien
Iridium P69 E-Reisemobil.
Foto: Auto-Medienportal.Net/WOF Iridium
Auf der Stuttgarter CMT (12.-20.01.2019) soll mit dem Iridium-E-Mobil das erste
marktreife Wohnmobil mit reinem Elektroantrieb gezeigt werden. Antriebsstrang und
Batterietechnik der Weltpremiere kommen von Elektrofahrzeuge Stuttgart (EFA-S). Die
Firma WOF vertreibt Reisemobile, hat die Marke Iridium am Markt etabliert und stellt ein
Nutzfahrzeug-Chassis mit Breitspur zur Verfügung. Maurer Fahrzeugbau aus der Schweiz
sorgt ür den Aufbau des E-Wohnmobils.

Der E-Antrieb wird am Stammsitz von EFA-S in Zell unter Aichelberg installiert. „Es handelt
sich nicht um eine Vorstudie, sondern um eine neue Fahrzeug-Generation, die Kunden
schon im nächsten Jahr kaufen können“, verspricht Bastian Beutel, der Geschäftsführer
von EFA-S. Basis für das Wachstum in diesem Nischenmarkt ist die Kooperation mit dem
mittelständischen Unternehmen WOF.

Für das Reisemobil hat EFA-S eine bereits bei rund 200 Lkw des Paketdienstes UPS
bewährte Antriebslösung weiterentwickelt. Sie basiert auf einem hoch effizienten
Synchronmotor. Er kommt, inklusive Steuerungseinheit, von der deutschen Firma Aradex.
Bereits bei Drehzahl Null liefert der Motor sein volles Drehmoment von 1150
Newtonmetern. Durch ein selbst entwickeltes Batteriemanagement-System, den Einsatz
von Hochvolt-Technik und einzeln überwachter Lithium-Eisenphosphat-Batterien will EFAS
eine maximale Reichweite von 200 Kilometern erzielen. Das E-Wohnmobil verfügt über
ein Rekuperationssystem.

Touchscreen-Steuerung im Iridium P69 E-Reisemobil. Foto: Auto-Medienportal.Net/WOF Iridium

Das Iridium-E-Mobil ist mit einem integrierten Ladegerät ausgestattet und kann an
herkömmlichen Steckdosen, an den heute üblichen Wallboxen mit bis zu 22 kW pro
Stunde oder an Schnell-Ladestationen mit bis zu 50 kw/h (mit CCS-Anschluss) geladen
werden. Auf einem Display hat der Fahrer alle wichtigen elektrischen Fahrzeugdaten wie
den Ladestatus der Batterie und den Status einzelner Batteriezellen immer im Blick.
Für den Wohnmobil-Aufbau sorgt Maurer Fahrzeugbau, ein in der Schweiz ansässiger
Hersteller exklusiver Reisemobile. Die Kundschaft soll zwischen der klassischen
Sandwich-Bauweise und einer in Monoshell-Technik ausgeführten Kabine wählen können.
Diese soll eine verwindungssteife Karosserie ohne Nähte und Fugen und ohne
Quietschgeräusche bieten.

Christian Klaiber, Leiter der Initiative Zukunftsmobilität, sieht neben den klassischen
Campern auch Geschäftsleute als Zielgruppe, die so emissionsfrei fahren und arbeiten
können.
Auf der Stuttgarter Messe wird die Weltneuheit direkt im Eingangsbereich stehen.
(ampnet/gp)


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