Stadt Werlte baut neue Kinder-Krippe

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Foto: Werlte

In seiner Sitzung am 08.12.2016 beauftragte die damalige Gemeinde Werlte die Verwaltung ein Gesamtkonzept zur Schaffung weiterer Krippen- und Kindergartenplätze zu erarbeiten. Vorab, das war der klare Auftrag, sollten aber zwei Krippengruppen auf dem Gelände des St. Sixtus Kindergartens entstehen. Dafür hat jetzt die Verwaltung einen Vorschlag in Abstimmung mit der Kindergartenleitung entwickelt. Die vorgestellte Entwurfsplanung wurde von der St. Sixtus Kirchengemeinde und dem Bischöflichen Generalvikariat begrüßt und mit viel Lob versehen. Der ursprünglich vorgesehene Architektenwettbewerb kann damit entfallen.

Die neue Krippe an der Marktstraße gliedert sich unmittelbar an den St. Sixtus Kindergarten an und soll für Fahrräder und Fußgänger eine Zuwegung zwischen den Gebäuden bekommen. Ferner werden Spielflächen südwestlich des neuen Gebäudes mit Verbindung zum Spielplatz des benachbarten Kindergartens entstehen. Auch neue Parkplätze zur Markstraße sind vorgesehen.

Das Innenkonzept wurde mit Fachplanern und Pädagogen besprochen und sieht neben zwei Gruppenräumen auch einen Speiseraum, Ruhe- und Intensivräume sowie weitere Flächen vor. Kleine Besonderheiten wie Sitz-Fensternischen, Farb- und Spielelemente und vieles mehr laden nicht nur die ganz Kleinen zum Spielen und Verweilen ein, sondern schaffen einen Ort der Begegnung.

Geplant wird ein einfaches Gebäude mit klaren Strukturen und lichtdurchfluteten Räumen. Eine große, helle Eingangshalle lädt zum Spielen ein. Wichtige Planungsaspekte waren auch Wartungsfreundlichkeit und langlebige Materialien. Der Außenspielbereich unterteilt sich in drei Abschnitte. Nah am Gebäude befindet sich ein Bereich für Babys. Dieser grenzt an einen Bereich für Krabbelkinder, der wiederum an dem Kleinkinderbereich mit Hügel und Bobby-Car-Parcours grenzt.

Alles in allem erhält die Stadt Werlte eine moderne Einrichtung, die die Förderung der Sensorik, Motorik und Feinmotorik unterstützt und zum Wohlfühlen einlädt.

Foto: Werlte
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O-Töne aus der Sitzung:

Vorsitzender Wilhelm Goldschmidt: Die Pläne sind sehr, sehr beeindruckend. Wir sind uns hier doch alle einer Meinung, dass diesem Haus eine tolle Leistung vollbracht wurde. Ein ganz großes Lob an die Frauen im Haus. Das ganze Konzept ist gut durchdacht und somit können wir uns auch den Wettbewerb sparen.

SPD-Mitglied-Christoph Lorenz: Ganz toll, dass es räumlich so großzügig geplant wurde. Besonders gefallen mir die Schmutzschleusen – da komme ich gar nicht drüber weg.

CDU-Mitglied- Gerd Lünswilken: Die Pläne sind äußerst gelungen.

Foto:Werlte
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Mit den Frauen sind die Planerinnen in unserem Haus gemeint. Bettina Steenken und Elisabeth Völker für das Gebäude und Katrin Glöe für die Außenanlagen.

Auch vom Architekten des Bistums Osnabrück bekamen die drei Frauen großes Lob.

Die Grobkostenschätzung sieht wie folgt aus:

Investition Stadt Werlte:

Baukosten:                        1.371 TEUR

abzgl. Fördergelder:       – 596 TEUR

Investitionssumme:         775 TEUR

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