Designierter Stadtelternrat der Kindertagesstätten stellte sich vor

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stadtelternratKita„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und vor allem auf die konkreten Einblicke aus der Elternschaft“, sagte Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft am Dienstagabend. Gerichtet waren seine Worte an die designierten Mitglieder des Stadtelternrates der Kindertagesstätten in Papenburg. Bei der Vorstellung der kommenden neuen Vertreter ging es im ersten Gespräch mit Bürgermeister Bechtluft, Fachbereichsleiterin Birgit Lelonek und der Leiterin des Fachdienstes Schule/Familie, Martina Brauer, vor allem um die Platzsituationen und die Schließzeiten der Kitas. „Wir haben in Papenburg bereits gut ausgestattete Kitas mit umfangreichen Öffnungszeiten. Allerdings wünschen wir uns gerade in den Randbereichen noch weitere Angebote“, war die einhellige Meinung von Kathrin Zillmer, Bianca Pohlenga, Silvia van der Pütten und Daniela Connemann. Sie werden im Herbst zur Wahl des neuen Stadtelternrats antreten. Begleitet wurden sie von Tanja Pengel, die noch Mitglied des amtierenden Elternrates ist und den Übergang auf den neuen Elternrat organisiert.

Neben den Themen „Schließzeiten“ und „Platzsituation“ ging es auch um die Verkehrssituationen bei den Kitas. Hier sieht der Stadtelternrat Verbesserungsbedarfe. „Teilweise fehlen einige Parkplätze, an anderen Stellen ist die Verkehrsanbindung nicht optimal“, betonte der Elternrat. Hier solle sich die Verwaltung in Zukunft weiterhin Gedanken machen. Allerdings appellierten auch Bürgermeister Bechtluft und Fachbereichsleiterin Lelonek an die Eltern, öfter auf das Bringen der Kinder mit dem PKW zu verzichten. „Viele Mütter und Väter parken gerade morgens wie sie wollen. Das erleben wir bei den Kitas wie auch bei den Schulen. Hierdurch entstehen viele Gefahren, gerade auch für die Kinder. Zudem führen schwierige Verkehrssituationen dann zu Frust und Unmut.“ Insgesamt könne man diese Probleme entschärfen, wenn man das Auto öfter stehen ließe und die Kinder mit dem Rad oder zu Fuß bringe.

Einig waren sich Verwaltung und Elternrat in der Analyse, dass der Bedarf an Krippen- und Regelgruppenplätzen auch weiterhin ansteigen wird. „Wir haben zwar bereits eine Betreuungsquote der 1- bis 3-Jährigen unter Einbeziehung der Tagesmütter und Tagespflegestellen von 95 Prozent. Aber die Nachfrage steigt immer noch an“, sagte Birgit Lelonek. Darum sei es gut, dass bald die neue Kita St. Klara hinter der Antoniuskirche in Betrieb gehen könne. Zudem entstehen neue Krippenplätze in den Kitas St. Franziskus und St. Antonius. Allerdings müssten auch an anderen Stellen  im Stadtgebiet insbesondere am Obenende mehr Plätze zur Verfügung gestellt werden. Hier arbeite die Verwaltung bereits an zusätzlichen Kapazitätserhöhungen, so Martina Brauer.