Delegation des Rates besucht Partnerstadt Rochefort

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Auf der historischen Fregatte „Hermione“ wurden die Gäste aus Papenburg durch die erste Beigeordnete der Stadt Rochefort, Caroline Campodarve-Puente (Bildmitte), begrüßt. Eine rund 30-köpfige Delegation aus Papenburg war vom 1. bis 6. Oktober in der französischen Partnerstadt zu Gast.

In der vergangenen Woche war eine Reisegruppe des Fördervereins für internationale Begegnungen aus Papenburg und des Stadtrates zu Gast in der französischen Partnerstadt Rochefort. Grund war das 30-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Papenburg und Rochefort. Vom 1. bis zum 6. Oktober gab es für die vier Mitglieder aus dem Rat, die mitgefahren waren, viel zu entdecken. Mit dabei waren der erste stellvertretende Bürgermeister Heiner Butke, Thomas Witolla, Ralf Uchtmann und Marion Terhalle. „Es war eine tolle Fahrt mit vielen interessanten Eindrücken. Wir sind von unseren französischen Gastgebern sehr herzlich aufgenommen worden“, erklärte Butke. „Obwohl wir eine rund 1000 Kilometer lange Anreise mit dem Bus in den Knochen hatten, zeigte sich bereits bei einem Zwischenstopp in Giverny, dass sich die Reise lohnen würde. Dort haben wir den Garten des berühmten Malers Claude Monet besucht.“

Neben den vielen Programmpunkten wie ein Besuch der mittelalterlichen Stadt Pons, des historischen Marine-Arsenals in Rochefort und den unterschiedlichen Aktivitäten in den Gastfamilien gab es auch einen offiziellen Empfang für die Ratsdelegation und die Mitglieder der Fördervereine im Rathaus von Rochefort. Dort begrüßte der Bürgermeister Hervé Blanché die Gäste aus Papenburg. „Wir haben uns sehr über den Empfang gefreut. Zuletzt war eine Delegation aus Rochefort 2016 in Papenburg. Der Gegenbesuch fiel nun sehr herzlich aus“, so Butke. Im Mittelpunkt des Treffens der Ratsdelegation im Rathaus von Rochefort stand das Andenken an den kürzlich verstorbenen ehemaligen Bürgermeister der französischen Stadt, Jean-Louis Frot. Er gehörte gemeinsam mit Papenburgs Ehrenbürgermeister Heinrich Hövelmann zu den Begründern der Städtepartnerschaft im Jahr 1988. „Jean-Louis Frot hat die Verheerungen des Zweiten Weltkrieges erlebt. Er hat erlebt, wie wir Deutschen unser Nachbarland überfallen und zerstört haben“, sagte Heiner Butke in seinem Grußwort. „Umso größer ist die Geste der Versöhnung durch Ihren ehemaligen Bürgermeister und umso größer ist unsere Dankbarkeit Ihnen gegenüber.“ Diese Worte wurden von den französischen Gastgebern mit großer Freude und Anerkennung aufgenommen, so Butke.

Am Abend des 6. Oktober war die insgesamt knapp 30-köpfige Reisegruppe dann wieder zurück in Papenburg. „Der Gegenbesuch aus Rochefort ist im kommenden Jahr Ende Mai geplant“, erklärte dazu Christel Kreikenbaum, Vorsitzende des Vereins für internationale Begegnung. „Wir freuen uns schon sehr.“ Auch die Ratsmitglieder freuen sich bereits auf diesen Termin. „Die Fahrt und das Programm war liebevoll und sehr interessant gestaltet. Papenburg und Rochefort können froh und stolz sein, so engagierte Fördervereine für die deutsch-französische Freundschaft zu haben. Wir als Ratsmitglieder können uns nur herzlich für diese tolle Fahrt bedanken.“

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