Dorfregion Rütenbrock – Dorfentwicklung geht in Umsetzungsphase

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Fördermöglichkeiten privater und öffentlicher Maßnahmen auf dritter Bürgerver-sammlung vorgestellt – Ende der Planungsphase – „Viele gute Maßnahmen in der Pipeline“
2015 wurde die Dorfregion Rütenbrock mit den Ortschaften Rütenbrock, Rütenmoor und Lindloh-Schwartenberg in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen. Daran schloss sich eine Planungsphase an, in der unter Beteiligung der Einwoh-ner und eines eigens gebildeten Arbeitskreises “Dorfentwicklung“, ein Dorfentwicklungsplan erar-beitet wurde. Er enthält eine Reihe verschiedenster Projekte und Maßnahmen, mit denen das Leben in der Dorfregion bedarfsgerecht und zukunftsorientiert gestaltet werden kann. Zwischen-zeitlich wurde der Plan durch den Rat der Stadt beschlossen und vom Amt für regionale Landes-entwicklung Weser-Ems (ArL) anerkannt. „Der Plan umfasst Handlungsfelder wie Gemeinschaftsleben, Mobilität, Landwirtschaft oder Versorgung, enthält über 40 Ideen und eine Gewichtung dieser Maßnahmen“, erläuterte Stadtbaurat Henrik Brinker, „natürlich kann nur ein Teil davon umgesetzt werden.“

Der Planungsphase schließt sich nun eine rund achtjährige Förderphase an. Hierfür gab die dritte Bürgerversammlung in Rütenbrock den Startschuss. Immerhin rund 75 Einwohner der Dorfregion waren der Einladung in die Aula der Maximilianschule gefolgt. Neben der Vorstellung möglicher Aktionsfelder und Projekte der Dorfentwicklung, informierte das Planungsbüro regionalplanung & uvp. P. Stelzer aus Freren gemeinsam mit Vertretern des ArL über eine mögliche Förderung von privaten Maßnahmen.

Bürgermeister Markus Honnigfort lobt den Ideenreichtum der Einwohner: „Die Vielzahl der Maßnahmenvorschläge zeigt, dass die Menschen sich aktiv mit der Lebens- und Wohnqualität vor Ort auseinandergesetzt haben. Mit dem Dorfentwicklungsplan haben wir jetzt viele gute Maßnahmen in der Pipeline, um die Attraktivität des westlichen Stadtgebietes weiter zu steigern.“

Neben öffentlichen Maßnahmen können auch private Modernisierungs- und Instandsetzungs-maßnahmen an ortsbildtypischen Gebäuden und dessen Umfeld gefördert werden. Für die priva-ten Antragsteller liegt der Fördersatz i.d.R. bei 25 Prozent der Bruttokosten. Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein erhöhter Zuschuss in Höhe von 30 Prozent eingeworben werden.

Für weitere Informationen und zur Beratung von Interessierten stehen das Planungsbüro aus Freren, Herr Thiemann, (Tel. 05902/50370224) sowie bei der Stadt, Herr Steffens, (Tel. 05932/8312) zur Verfügung. Die Beratung ist kostenlos. Sowohl der Dorfentwicklungsplan als auch ein Info-Flyer für private Vorhaben sind auf der Homepage der Stadt ( www.haren.de) einzusehen.

(Quelle/Foto: Stadt Haren)

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