FREIWILLIGE SAMMELN MEHR ALS 10 TONNEN MÜLL

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Foto: Auch zwei alte Kühlschränke, zahlreiche alte Reifen und ein Rasenmäher gehörten zur „Ausbeute“ der freiwilligen Helfer der Aktion „Papenburg räumt auf“. Bild: Ivonne Meinders

„Das ist wirklich eine ungeheure Menge und zeigt, wie viel Müll die Leute achtlos in die Gegend werfen oder sogar mutwillig in die Landschaft kippen“, sagten Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft und Christian Kremer von der Stadtverwaltung am Ende von „Papenburg räumt auf 2018“. Denn insgesamt waren genau 10,72 Tonnen Müll am 9. und 10. März gesammelt worden.

Wie in jedem Jahr waren es auch bei der 20. Auflage der Umweltaktion viele freiwillige Helfer und Schüler, die an den beiden Tagen in Papenburg die Umwelt von Müll befreit haben. „Dieses Mal haben rund 550 Schüler und Kindergartenkinder am Freitag mitgemacht und mehr als 200 freiwillige Helfer am Samstag“, sagte dazu Christian Kremer. Er organisiert „Papenburg räumt auf“ seit ihrer ersten Ausgabe vor 21 Jahren. „Einmal ist die Aktion ausgefallen, darum hatten wir in diesem Jahr ein kleines Jubiläum.“

ALTE KÜHLSCHRÄNKE, EIN RASENMÄHER UND EIN STAUBSAUGER

Dass die Aktion dringend nötig ist, hat aber auch die Ausgabe 2018 wieder gezeigt. „Es ist nicht zu glauben, was die Leute einfach so wegwerfen. Die freiwilligen Helfer haben zahlreiche Reifen, etliche Dosen mit Lack und Farbe, Kartons, Teerpappe, Plastikeimer, einen Staubsauger, einen Rasenmäher und sogar zwei Kühlschränke gefunden“, ist Kremer einigermaßen sprachlos. „Wie man auf die Idee kommt, einen alten Kühlschrank am Wegesrand abzuladen, ist mir völlig schleierhaft. Das ist einfach asozial“, fügt Bürgermeister Bechtluft hinzu. Doch zum Glück haben die vielen tatkräftigen Helfer auch mit diesem „Spezialmüll“ keine Probleme gehabt, wie Organisator Kremer betont.

GROSSES DANKESCHÖN AN ALLE HELFE

„Ein großes Dankeschön geht neben den vielen freiwilligen Helfern auch an die landwirtschaftlichen Ortsvereine, die mit ihren Traktoren den Abtransport organisiert haben, an die Firma Abeln und Sohn, die die Container bereitgestellt hat und an den Landkreis Emsland, der den Müll kostenlos annimmt und die vielen hundert Müllsäcke zur Verfügung gestellt hat“, sagt Papenburgs Bürgermeister Bechtluft. Am Ende könne es nur gemeinsam gelingen, das Stadtgebiet sauber zu halten. Darum hoffen Kremer und Bechtluft auch darauf, dass einige Müllsünder sich nun bei der Ehre gepackt fühlen und ihren Abfall ordnungsgemäß entsorgen. „Auf dem eigenen Grundstück wirft man doch den Müll auch nicht einfach in die Landschaft. In unserer Stadt gilt das natürlich auch. Eigentlich ganz einfach.“

(Quelle/Bild: Stadt Papenburg)

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