Anklage gegen mutmaßlichen Serieneinbrecher erhoben

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Angeschuldigter in Untersuchungshaft

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat Anklage gegen einen 39-jährigen Mann wegen gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahls in 47 Fällen zum Landgericht Osnabrück erhoben.

Dem Angeschuldigten aus dem mittleren Emsland wird vorgeworfen, zwischen Mai 2015 und Oktober 2017 zur Finanzierung seines Lebensbedarfs 35 vollendete Einbrüche in Bekleidungs- und Kosmetikgeschäfte begangen und hierdurch Waren in einem Gesamtwert von ca. 270.000,- Euro erlangt zu haben. In 12 weiteren Fällen soll es bei einem Einbruchsversuch geblieben sein. Neben der Grafschaft Bentheim und dem Emsland liegen die Tatorte der ihm zur Last gelegten Taten auch in den Landkreisen Steinfurt, Cloppenburg, Gütersloh, Aurich, Wittmund und Vechta.

Bereits in der Nacht zum 23.10.2017 war es Polizeibeamten des Zentralen Kriminaldienstes Lingen gelungen, den Angeschuldigten auf frischer Tat in Neuenkirchen festzunehmen. Im Rahmen einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnte diverses potentielles Aufbruchswerkzeug sowie Diebesgut aufgefunden und sichergestellt werden. Der Angeschuldigte wurde nach seiner Festnahme auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Der Angeschuldigte befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Die weiteren umfangreichen Ermittlungen der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim und der Staatsanwaltschaft Osnabrück erhärteten den dringenden Verdacht, dass es sich bei dem Angeschuldigten um einen professionell agierenden Serientäter handelt. Der Angeschuldigte hat sich bislang nicht zu den Tatvorwürfen geäußert.

Die zuständige Kammer des Landgerichts Osnabrück muss nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.

(Quelle: STAATSANWALTSCHAFT OSNABRÜCK VOM 05.03.2018,Bild:Symbilfoto/pixabay)
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