In Ems versenkt: Amphibienfahrzeug läuft voll

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Zu einem ungewöhnlichen Einsatz sind Rettungskräfte im Emsland gerufen worden. “Pkw im Wasser an der Ems-Furt in Listrup”, lautete das Einsatzstichwort – am Ende aber stießen sie auf ein Amphibienfahrzeug mit Kettenantrieb, versenkt in der Ems. Was war geschehen? Zwei Männer wollten ihr jüngst erworbenes Militär-Gefährt offenbar testen und ihren beiden vierjährigen Kindern vorführen, wie die Polizei NDR 1 Niedersachsen mitteilte. Das ging auch eine Zeit lang gut.

Führerhaus lief mit Wasser voll

Doch beim Versuch, von einer Böschung zurück ins Wasser zu fahren, unterschätze der 31-jährige Fahrer den Rettern zufolge offenbar den Eintrittswinkel in die Ems. Ans Land zurückfahren ging nicht, weil die Uferböschung zu steil war. Und so kam es, dass das Führerhaus mit Wasser volllief, erklärte der Einsatzleiter der DLRG-Wasserrettung. Durch die starke Strömung sei das Fahrzeug vom Ufer weggerissen worden. Auch durch die Unterstützung von Ersthelfern retteten sich die vier Personen ans Ufer. Ernsthaft verletzt wurde dabei niemand.

Erst nachdem Taucher das komplett versenkte Fahrzeug in der Ems aufgefunden hatten, konnten Feuerwehr und DLRG es bergen. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. “Ob Betriebsstoffe ausgelaufen sind, ist derzeit nicht bekannt und wird durch die zuständige untere Wasserbehörde geprüft”, so die Polizei.

(Quelle/Foto: ndr.de)

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