Stadt Meppen fördert Inklusion

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Setzen weiter auf engagierte Bürgerinnen und Bürger: (v. l.) Bürgermeister Helmut Knurbein, Petra Trossen und Fachbereichsleiter Christian Golkowski, Fachbereich Bildung, Familie, Jugend und Sport, werben für das Förderprogramm für Inklusionsprojekte

Bis zu 500 Euro für ein Projekt

Meppen

Sieben Inklusionsprojekte wurden im vergangenen Jahr von der Stadt Meppen finanziell gefördert. „Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr bereits fünf Projekte von uns gefördert wurden“, erklärt Bürgermeister Helmut Knurbein und verweist darauf, dass in 2017 noch Mittel für weitere Projekte zur Verfügung stehen. Ziel sei es, die Kreisstadt Schritt für Schritt zur inklusiven Stadt zu entwickeln.

Setzen weiter auf engagierte Bürgerinnen und Bürger: (v. l.) Bürgermeister Helmut Knurbein, Petra Trossen und Fachbereichsleiter Christian Golkowski, Fachbereich Bildung, Familie, Jugend und Sport, werben für das Förderprogramm für Inklusionsprojekte
Setzen weiter auf engagierte Bürgerinnen und Bürger: (v. l.) Bürgermeister Helmut Knurbein, Petra Trossen und Fachbereichsleiter Christian Golkowski, Fachbereich Bildung, Familie, Jugend und Sport, werben für das Förderprogramm für Inklusionsprojekte

Mit der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland verpflichtet, die Voraussetzungen für eine inklusive Gesellschaft zu schaffen. Auch die Kommunen sind gefordert, die Bestimmungen in die Praxis umzusetzen. Aus diesem Grund hat die Stadt Meppen im vergangenen Jahr eine Ist-Analyse erarbeitet. Damit zählt die Kreisstadt zu den ersten Kommunen in Niedersachsen, die eine solch umfassende Analyse erarbeitet hat und nimmt vor diesem Hintergrund eine Vorreiterrolle ein.

Mit dem im vergangenen Jahr aufgelegten Förderprogramm für Inklusionsprojekte will Meppen ein sichtbares Zeichen für Inklusion setzen. „Dass im ersten Jahr des Förderprogrammes bereits sieben Inklusionsprojekte gefördert wurden, ist ein tolles Zeichen für unsere Stadt“, sagt Bürgermeister Knurbein.  Um das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger und damit auch die Entwicklung zur inklusiven Stadt weiter zu unterstützen, sei das Programm in 2017 fortgesetzt worden.

 

Zuschüsse werden für in Meppen durchgeführte Projekte gewährt, von denen Menschen mit Behinderung, aber auch andere Personenkreise, die von Diskriminierung betroffen sind, unmittelbar profitieren. Zudem müssen die Projekte gemeinnützig ausgerichtet sein. Nicht gefördert werden bauliche Maßnahmen. Einzelpersonen, Gruppen oder auch Vereine können so bis zu 500 Euro für ein Inklusionsprojekt erhalten. Lediglich ein kurzer Antrag ist hierfür erforderlich.

 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden die „Richtlinien zur Förderung von Inklusionsprojekten in der Stadt Meppen“ sowie auch den entsprechenden Antragsvordruck ab sofort unter www.meppen.de/inklusion. Ansprechpartnerin im Stadthaus ist Petra Trossen, Tel.: 05931/153-282.